Vorläufiges Endergebnis der rheinland-pfälzischen Kommunalwahlen 2019

Die CDU ist bei den Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz als stärkste Kraft bestätigt worden. Die Christdemokraten erreichten 31,0 Prozent der Stimmen. Gegenüber den Wahlen von 2014 war das ein Verlust von 7,6 Prozentpunkten. Die SPD verlor 7,2 Prozentpunkte und kam auf 22,6 Prozent. Den dritthöchsten Stimmenanteil erzielten die Grünen mit 16,2 Prozent, das waren 6,7 Prozentpunkte mehr als 2014.

Die Wählergruppen kamen in der Summe auf einen Stimmenanteil von 10,7 Prozent, was einem Plus von 0,1 Prozentpunkten entspricht. Für die 24 Kreistage traten insgesamt 30 Wählergruppen an (2014: 29), in den zwölf kreisfreien Städten waren es wie 2014 insgesamt 20.

Die AfD, die in 23 der 24 Landkreise und in 11 der 12 kreisfreien Städte antrat, kam auf 8,3 Prozent der Stimmen. Das war gegenüber 2014 ein Plus von 5,3 Prozentpunkten. Damals war die AfD in 14 Landkreisen und 6 kreisfreien Städten angetreten.

Die Linke, die 2014 in 11 der 12 Städte und in 22 der 24 Landkreise Listen hatte und in diesem Jahr flächendeckend antrat, vereinigte 3,5 Prozent der Stimmen auf sich; das war ein Plus von 0,3 Prozentpunkten.  

Die Wahlbeteiligung lag mit 61,6 Prozent deutlich höher als im Jahr 2014, als 55,6 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht hatten. Eine ähnlich hohe Wahlbeteiligung hatte es zuletzt 1999 gegeben.

Das vorläufige Endergebnis der rheinland-pfälzischen Kommunalwahlen mit den Ergebnissen der Kreistagswahlen und der Ratswahlen in den kreisfreien Städten stand am Dienstagmittag fest. Landeswahlleiter Marcel Hürter dankt den rund 60.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz und richtet seinen Dank auch an die Arbeitgeber, die die Freistellung für diese ehrenamtliche Tätigkeit ermöglicht haben.